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2005 - 29. Internationale Niedersachsen - Rundfahrt



O D D S E T - Rundfahrt 2005




20.-24. April 2005

Startort: Himmelpforten

Zielort: St. Andreasberg

 

Gesamtlänge: 889 km

Etappen: 5

Teams: 14

Durchschnittsgeschwindigkeit des Siegers: 40,99 km/h

 

Anmerkungen:

 

Beim Blick auf die Höhenprofile war schon vor der Rundfahrt klar, dass sehr wahrscheinlich nur ein bergfester Fahrer diese Rundfahrt gewinnen kann. Die 3. und 4. Etappe waren bereits leicht hügelig, während die 5. und letzte Etappe von Göttingen nach St. Andreasberg eine der anspruchsvollsten Profile der letzten Jahre darstellte.

 

Bereits nach der 1. Etappe sollte sich das Feld der potentiellen Sieganwärter allerdings schon auf 31 Namen reduzieren, weil die restlichen Fahrer ein gemütlicheres Tempo vorzogen und mit über 27 Minuten Rückstand im Zielort Burgdorf eintrafen.

Auf der 2. Etappe passierte nicht viel, außer dass sich Robbie McEwen in die Liste der Etappensieger eintragen konnte.

Auf der 3. Etappe gab es dann wieder größere Zeitabstände im Ziel. Allerdings bestimmten ausschließlich Fahrer das Geschehen, die auf der 1. Etappe bereits einen großen Rückstand eingefangen hatten und somit für die Gesamtwertung nicht gefährlich werden konnten. Björn Papstein gelang mit einer schönen Leistung und einer Solofahrt der Etappensieg.

Die 4. Etappe endete in Göttingen. Hier konnten sich erneut einige Ausreißer in Szene setzen. Robert Förster konnte sich im Sprint gegen drei Konkurrenten behaupten. Auch hier galt: Für die Gesamtwertung nicht von Bedeutung!

Die Schlußetappe nach St. Andreasberg war dann die Stunde der Kletterer oder zumindest der bergfesten Fahrer. Es galt einige schöne Anstiege zu bewältigen, wie z.B. vom Siebertal nach St. Andreasberg und Sonnenberg mit der 18% Rampe oder auch die "Steile Wand" zwischen Altenau und Torfhaus. Insgesamt ca. 2.500 Höhenmeter verteilt auf 164 km standen auf dem Programm. Bei der ersten Durchfahrt an der steilen Rampe waren die Favoriten noch alle zusammen. Nachdem das Feld dann über Torfhaus und Braunlage ein zweites Mal St. Andreasberg passierte, hatte Thorwald Veneberg, der in der Gesamtwertung vorne dabei war, attackiert und lag ca. 30 Sekunden vor der Spitzengruppe. Viele hatten ihn hier schon als den kommenden Rundfahrtsieger gesehen. Doch als die Fahrer dann ein letztes Mal zum Schlußanstieg nach St. Andreasberg kamen, hatten sich Stefan Schumacher und Mauricio Ardilla absetzen können, mit ein wenig Abstand folgte Alexandr Kolobnev. Da Ardilla auf der 1. Etappe ebenfalls zu den Fahrern mit einem großen Abstand gehörte, war klar: Der Rundfahrtsieger heißt Stefan Schumacher. Hinter dem Etappensieger Ardilla fuhr er zeitgleich als Zweiter ins Ziel.



Endklassement



Gesamt-Einzelwertung

Platz 
Fahrer 
Nation 
Team 
Zeit 
1. 
Stefan Schumacher 
Deutschland 
Shimano 
21:41:51 Std. 
2. 
Alexandr Kolobnev 
Russland 
Rabobank 
+ 0:24 Min. 
3. 
Marc Wauters 
Belgien 
Rabobank 
+ 0:31 Min. 
4. 
Christoph v. Kleinsorgen 
Deutschland 
Team Lamonta 
+ 0:35 Min. 
5. 
Thomas Ziegler 
Deutschland 
Gerolsteiner 
+ 0:35 Min. 
6. 
Grischa Niermann 
Deutschland 
Rabobank 
+ 0:37 Min. 
7. 
Heinrich Haussler 
Deutschland 
Gerolsteiner 
+ 0:38 Min. 
8. 
Jan Valach 
Slowakei 
ED´Systems ZVVZ 
+ 0:42 Min. 
9. 
Volker Ordowski 
Deutschland 
Gerolsteiner 
+ 0:44 Min. 
10. 
Corey Sweet 
Australien 
Comnet Senges 
+ 0:51 Min. 





Der Gesamtsieger: Stefan Schumacher (hier am Schlußanstieg in St. Andreasberg) ©C4F






Gesamtzweiter: Alexandr Kolobnev ©C4F



Gesamtdritter: Marc Wauters
©Peloton-pictures



Gesamt-Bergwertung

Platz 
Fahrer 
Nation 
Team 
Punkte 
1. 
Mauricio Ardilla 
Kolumbien 
Davitamon-Lotto 
24 Punkte 
2. 
Gerhard Trampusch 
Österreich 
AKUD-Arnolds Sicherheit 
22 Punkte 
3. 
Björn Papstein 
Deutschland 
Team Lamonta 
15 Punkte 
4. 
Martin Mares 
Tschechien 
ED´Systems-ZVVZ 
10 Punkte 
5. 
Thorwald Veneberg 
Niederlande 
Rabobank 
8 Punkte 





Mauricio Ardilla - König der Harzanstiege
©Peloton-pictures



Gesamt-Sprintwertung

Platz 
Fahrer 
Nation 
Team 
Punkte 
1. 
Steffen Radochla 
Deutschland 
Wiesenhof 
47 Punkte 
2. 
Stefan Schumacher 
Deutschland 
Gerolsteiner 
37 Punkte 
3. 
Marc Wauters 
Belgien 
Rabobank 
28 Punkte 
4. 
Ralf Grabsch 
Deutschland 
Wiesenhof 
28 Punkte 
5. 
Heinrich Haussler 
Deutschland 
Gerolsteiner 
25 Punkte 





Steffen Radochla - König der Sprinter
©Peloton-pictures



Gesamt-Mannschaftswertung

Platz 
Team 
Nation 
Zeit 
1. 
Team Wiesenhof 
Deutschland 
64:57:10 Std. 
2. 
Gerolsteiner 
Deutschland 
+ 4:01 Min. 
3. 
Shimano 
Niederlande 
+ 7:16 Min. 
4. 
Naturino-Sapore di Mare 
Italien 
+ 8:04 Min. 
5. 
Rabobank 
Niederlande 
+ 10:00 Min. 





Das Team Wiesenhof mit Jens Heppner als Kapitän ©Peloton-pictures



Gelbes Trikot: 
Stefan Schumacher (Shimano) 
Bergtrikot: 
Mauricio Ardilla (Davitamon-Lotto) 
Sprinttrikot: 
Steffen Radochla (Team Wiesenhof) 
U23 Wertung: 
Heinrich Haussler (Gerolsteiner) 
Teamwertung: 
Team Wiesenhof (Deutschland) 





von links: Haussler, Radochla, Ardilla, Schumacher, ? ©Peloton-pictures





Die Etappen

 

1. Etappe (20. April)

Himmelpforten - Burgdorf, 180 km / Profil

1. Marcin Lewandowski (Polen) / Action-ATI 04:09:12 Std.

2. Marc Wauters (Belgien) / Rabobank + 0:00 Min.

3. Stefan Schumacher (Deutschland) / Shimano + 0:00 Min.

4. Steffen Radochla (Deutschland) / Wiesenhof + 0:00 Min.

5. Heinrich Haussler (Deutschland) / Gerolsteiner + 0:00 Min.




Etappensieger und erster Träger des gelben Trikots: Marcin Lewandowski ©chixpix.de



 

2. Etappe (21. April)

Burgdorf - Wolfsburg, 207 km / Profil

1. Robby Mc Ewen (Australien) / Davitamon-Lotto 04:49:12 Std.

2. Robert Förster (Deutschland) / Gerolsteiner + 0:00 Min.

3. Steffen Radochla (Deutschland) / Wiesenhof + 0:00 Min.

4. Andris Naudusz (Litauen) / Natorino + 0:00 Min.

5. Sergio Marinangeli (Italien) / Natorino + 0:00 Min.

 




Übernahm nach seinem Tagessieg in Wolfsburg auch das gelbe Trikot: Robby McEwen ©Peloton-pictures



3. Etappe (22. April)

Wolfsburg - Herzberg , 151,6 km / Profil

1. Björn Papstein (Deutschland) / Team Lamonta 03:42:42 Std.

2. Kazimierz Stafiej (Polen) / Action-ATI + 03:17 Min.

3. Ralf Grabsch (Deutschland) / Wiesenhof + 03:17 Min.

4. Martin Mares (Tschechien) / ED´Systems ZVVZ + 03:17 Min.

5. Thomas Liese (Deutschland) / AKUD + 03:52 Min.

 




Er siegte nach starker Leistung im Alleingang: Björn Papstein ©C4F



4. Etappe (23. April)

Herzberg - Göttingen, 186,8 km / Profil

1. Robert Förster (Deutschland) / Gerolsteiner 04:29:07 Std.

2. Petr Bencik (Tschechien) / ED´Systems ZVVZ + 0:00 Min.

3. Gerhard Trampusch (Österreich) / AKUD + 0:00 Min.

4. Bart Dockx (Belgien) / Davitamon Lotto + 0:00 Min.

5. Elnathan Heizmann (Deutschland) / Comnet Senges + 2:22 Min.




Robert Förster siegt in Göttingen ©Peloton-pictures



5. Etappe (24. April)

Göttingen - St. Andreasberg, 163,9 km / Profil

1. Mauricio Ardilla (Kolumbien) / Davitamon-Lotto 04:13:07 Std.

2. Stefan Schumacher (Deutschland) / Shimano + 0:00 Min.

3. Alexandr. Kolobnev (Russland) / Rabobank + 0:13 Min.

4. Holger Sievers (Deutschland) / Team Lamonta +0:22 Min.

5. Marc Wauters (Belgien) / Rabobank +0:22 Min.






Ardilla siegt auf der schweren Schlußetappe in St. Andreasberg ©Peloton-pictures




Das Feld quält sich die 18% Rampe hoch ©Peloton-pictures




Eine Vorhut der Walpurgisnacht war auch schon zugegen...©C4F




Hatte nach einem erfolgreichen Ausreißversuch kurzzeitig den Gesamtsieg vor Augen: Thorwald Veneberg
©Peloton-pictures



Nicht die Häuser stehen schief sondern der Fotograph... Hier ist es steil!©C4F




Die Fans wußten es schon vorher - Schumacher wird gewinnen... ©C4F




Ein nach der Etappe schwer gezeichneter Gesamtsieger
©Peloton-pictures



 

Quelle der Etappenprofile: www.internationale-niedersachsen-rundfahrt.de


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